„A Fate darker than Love“ von Bianca Iosivoni | Rezension

– „A Fate darker than Love“ | Bianca Iosivoni | Ravensburger –

Aus irgendeinem Grund begann mein Herz plötzlich unangenehm schnell zu hämmern. »Was geht zu Ende?« »Das Zeitalter der Menschen. Die Herrschaft der Götter.«

– „A Fate darker than Love“ | Bianca Iosivoni | Ravensburger Bücher

Allgemeines

Details zum Buch

Titel:„A Fate darker than Love“
Autorin:Bianca Iosivoni
Reihe:The Last Goddess
Verlag:Ravensburger Bücher
Genre:Romantasy
Umfang:346 Seiten

Details zur Buchreihe

Band 1: „The last Goddess – A Fate darker than Love“

Band 2: „The last Goddess – A Kiss stronger than Death“

Klappentext zum Buch

Das dunkelste Geheimnis liegt oft in dir selbst.

Mächtig, unsterblich und geheimnisvoll. Valkyren sind die Nachfahrinnen der nordischen Götter und die Einzigen, die die Menschheit vor dem endgültigen Untergang bewahren können. Ihr Auftrag: die Seelen gefallener Helden nach Valhalla zu begleiten. Blair, die als Tochter einer Valkyre keine eigenen Kräfte besitzt, hat mit alldem nichts zu tun – bis ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch Blair ist sich sicher, dass es kein Unfall war. Ihre Mutter wurde ermordet. Allerdings will ihr niemand glauben, nicht einmal ihr bester Freund Ryan, für den sie schon lange mehr als nur Freundschaft empfindet. Auf sich allein gestellt macht sich Blair auf die Suche nach der Wahrheit und muss schon bald erkennen, dass ihr Schicksal aufs Engste mit dem der Valkyren verknüpft ist – und mit dem von Ryan.

Über die Autorin

BIANCA IOSIVONI, geb. 1986, schreibt mit Herzblut Young-Adult- und New-Adult-Romane, deren epische Liebesgeschichten und spannungsgeladene Actionplots den Leserinnen regelmäßig den Atem rauben. So auch der Zweiteiler SOUL MATES und die Trilogie STURMTOCHTER, die alle Fans von Urban Fantasy begeistern. Schon als Teenager begann Bianca Iosivoni mit dem Schreiben und kann sich nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und der Mitarbeit in einer Online-Redaktion hat sie den Kampf gegen die tägliche Ideenflut längst aufgegeben. Was daher immer parat sein muss: Notizbuch, Schokolade und mindestens eine Tasse Kaffee. Alles, was die Autorin inspiriert und bewegt, teilt sie auf Twitter, Instagram, Pinterest und auf ihrer Website bianca-iosivoni.de.

Quelle: https://www.ravensburger.de/produkte/jugendbuecher/fantasy-und-science-fiction/the-last-goddess-band-1-a-fate-darker-than-love-58577/authorDetail.form?authorId=20911

Rezension

Handlung

Bewertung: 3.5 von 5.

Blairs Leben ist eigentlich ganz normal. Bis auf die Tatsache, dass sie weiß, die nordische Mythologie ist real und ihre Mutter als Valkyre ein Teil davon. Mit dem Tod ihrer Mutter wird Blairs Welt vollkommen auf den Kopf gestellt. Da sie sich nicht anders zu helfen weiß, macht sie sich auf den Weg nach Valhalla, um die übrigen Valkyren zu finden und um Hilfe zu bitten.

Die Geschichte entwickelt sich gleich zu Beginn sehr schnell, als Leser ist man sofort im Geschehen und fiebert mit Blair mit. Obwohl der Schreibstil einen ans Buch und die Story fesselt, hat mir das Gewisse etwas über den Großteil des Buches hinweg gefehlt. Ich möchte nicht sagen, dass „A Fate darker than Love“ nur so vor sich hin plätschert, dennoch haben mir etwas Action bzw. große Wendungen gefehlt.

Begeistern konnte mich dann hingegen das Ende restlos! Da hat sich die Geschichte Schlag auf Schlag gedreht, es kamen neue Dinge ans Licht und es wurde nochmal so richtig spannend. Deshalb freue ich mich schon auf Band 2 und kann es kaum erwarten. „A Kiss stronger than Death“ erscheint übrigens im Mai 2021.

Charaktere

Bewertung: 4 von 5.

In „A Fate darker than Love“ lernen wir Blair kennen. Sie ist die Hauptprotagonistin und die Geschichte wird größtenteils nur durch sie erzählt. Daher erfahren wir viel über Blairs Gefühls- und Gedankenwelt.

Zu Beginn des Buches ist Blair glücklich, aufgeschlossen und lebensfroh. Sie ist ein Familienmensch und genießt die Zeit mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester sowie ihrem besten Freund Ryan, für den sie weitaus mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt.

Nach dem tragischen Tod ihrer Familie bricht für Blair eine Welt zusammen. Da ihr Vater ebenfalls bereits verstorben ist, ist sie nun ganz auf sich alleine gestellt. Als ihr zu Hause alles zu viel wird, packt sie ihre Sachen und macht sich auf nach Valhalla um die anderen Valkyren zu finden.

Ab da beweist Blair Willensstärke, Mut und Durchhaltungsvermögen. Nicht alle Valkyren empfangen sie mit offenen Armen, einige trage die Abneigung gegen sie regelrecht zur Schau. Doch Blair lässt sich davon nicht unterkriegen und kämpft gegen das Chaos, mit sich selbst und mit ihren neuen Kräften, um die Andenken ihrer Mutter und ihrer Schwester zu ehren.


»Sie wollte ihre Kräfte an Fenja weitergeben, nicht an mich. Das hier sollte nie mein Schicksal sein.«

»Jetzt schon.«

– „A Fate darker than Love“ | Bianca Iosivoni | Ravensburger Bücher

Ryan ist Blairs bester Freund und immer für sie da. Er weiß nichts über die Gefühle, die Blair für ihn hegt, empfindet aber genauso.

Meiner Meinung nach kam Ryan als Charakter zu kurz. Einige wenige Kapitel wurden zwar aus seiner Sicht geschrieben, doch für den Anteil, den er an der Geschichte hat, waren es zu wenig. Ich hätte mir gewünscht, dass man als Leser einen etwas größeren Einblick in seine Welt bekommt. Doch vielleicht wird mein Wunsch ja im zweiten Teil erfüllt… 🙂

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir alle Charaktere sehr gut gefallen haben. Sie sind sehr gut entwickelt, haben Tiefe und wirken real.

Schreibstil

Bewertung: 4.5 von 5.

Seit dem ersten Buch, dass ich von Bianca Iosivoni gelesen habe, bin ich ihrem Schreibstil verfallen. Mit jedem neuen Wort zaubert sie etwas auf diese Seiten, dass mich immer wieder berührt und begeistert. Ich liebe es einfach!

„A Fate darker than Love“ wird durch die Hauptprotagonsitin Blair erzählt. Einige wenige Kapitel sind auch aus der Sicht ihres besten Freundes Ryan geschrieben. Die Abwechslung gefällt mir sehr gut, auch wenn Ryans-Kapitelanteil eher gering ist.

Cover

Bewertung: 3 von 5.

Leider muss ich zugeben, dass mich das Cover nicht wirklich umhaut. Ja, es hat etwas Besonderes und ist einzigartig und ja, ich finde es wunderschön. Nur leider verrät es wenig über den Inhalt der Story und hat auch nichts mit der nordischen Mythologie zu tun. Daher muss ich hier leider ein paar Abstriche machen.

Fazit

Bewertung: 4 von 5.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Auftakt zur The-last-Goddess-Reihe wirklich gut gefallen hat. „A Fate darker than Love“ ist ein guter Pageturner für alle Romantasy-Fans.

Ein Gedanke zu “„A Fate darker than Love“ von Bianca Iosivoni | Rezension

  1. Pingback: Mein Lesemonat Januar 2021 – zeilenmomente

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.