„Just One Word: Verrückte Mädchen küssen besser …“ von Jana Aston | Rezension

– „Just One Word“ | Jana Aston | Romance Edition | Rezensionsexemplar –

About the Book

Details

Titel: „Just One Word: Verückte Mädchen küssen besser …“

Autorin: Jana Aston

Verlag: Romance Edition Verlag

Genre: Comedy Romance

Umfang: 249 Seiten

ISBN: 978-3-903278-27-1

Erscheinungsdatum: 17.04.2020


Klappentext

Es gibt gewisse Dinge, die man niemals machen sollte: Beispielsweise sich zu betrinken und in Las Vegas einem Fremden das Jawort geben. Schlimmer macht man die Situation nur noch, wenn man sich Hals über Kopf in den Kerl verliebt …

Vince ist völlig anders, als ich mir meinen Ehemann ausgemalt hätte. Vielleicht ist das der Grund, warum mein Herz jedes Mal schneller schlägt, wenn er in meiner Nähe ist. Ich wollte ein Für immer. Was macht es schon, dass wir uns vor der Hochzeit kaum kannten? Statistisch gesehen, sind unsere Chancen auf ein Happy End genauso hoch wie bei allen anderen Paaren auch. Doch dann liegen plötzlich die Annullierungspapiere vor meiner Haustür …

Die Reihe

#1 – „Just One Night: Gute Mädchen gibt es schon zu viele …“

#2 – „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß …“

#3 – „Just One Word: Verrückte Mädchen küssen besser …“


About the Author

Jana Aston liebt Katzen, große Becher voll Kaffee und Bücher über Milliardäre, die Jungfrauen ihre Unschuld rauben. Sie hat ihren Debütroman geschrieben, während sie im Kundenservice im Einsatz war und Anfragen zu elektronischen Rechnungen entgegennahm, und sie wird für immer dankbar für den fiktiven Gynäkologen in ‚Wrong‘ sein, den die Leser so sehr in ihr Herz geschlossen haben, dass sie ihren Traum, im Schlafanzug zu arbeiten, wahrmachen konnte. Janas Bücher haben es auf die Bestsellerlisten der NYT, der USA Today und des Wall Street Journals geschafft, manche von ihnen sogar mehrmals hintereinander. Jana mag es gerne mehrmals hintereinander.

Quelle: https://www.romance-edition.com/autorenseite/jana-aston/


Meine Meinung

Charaktere

Band 3 der Just-One-Serie handelt von Vince und Payton.

Payton ist ein sehr interessanter Charakter. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Bedeutet, wir erfahren alles über ihre Gedanken und Gefühle.

Sie ist in vielerlei Hinsicht interessant. Payton kann reden wie ein Wasserfall, hat die verrücktesten Einfälle und abgefahrensten Ideen; sie spricht ihre Gedanken aus, bevor sie nachdenkt und wirkt in der einen Sekunde unfassbar selbstbewusst, im nächsten Moment allerdings verunsichert und naiv.

Wer jetzt eventuell den Eindruck bekommt, Payton sei ein nerviger Hauptcharakter gewesen, der liegt falsch. Sie besitzt unsagbar viel Humor, nimmt sich selbst nicht allzu ernst und hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Es hat mir sehr gut gefallen, sie durch das gesamte Buch zu begleiten.

Vince wirkt im ersten Moment sehr verschlossen. Er gibt nicht viel von sich preis, redet nicht gern über sich selbst. Daher erfahren wir zu Beginn der Geschichte nicht allzu viel über ihn. Er wird uns als Stripclub-Besitzer vorgestellt, allerdings ist das nicht sein Hauptberuf. Er selbst bezeichnet es als sein Hobby, doch dahinter steckt weitaus mehr. Ich möchte aufgrund der SPoilergefahr nur nicht zu genau darauf eingehen.

Wenn wir Vince näher kennenlernen, stellen wir fest, dass er liebevoll, freundlich und hingebungsvoll ist. Als Charakter ist er nicht so tief und gut entwickelt wie Payton, doch das hat mich hier weniger gestört.


Schreibstil

Jana Aston hat eine ganz eigene Art eine Geschichte zu erzählen. Mit viel Humor, einer lockeren Weise und interessanten, gegensätzlichen Charakteren flogen die Seiten nur so dahin und ich habe das Buch in einem Rutsch weggelesen.


Storyline

Die Geschichte von Payton und Vince beginnt rasant, hat viel Humor, heiße und sexy Kapitel sowie ein großartiges Finale.

Leider hat mir das nicht ganz gereicht. Die Story war mich zu blass, zu wenig entwickelt. Meiner Meinung nach gibt es wenig Tiefgang, es fehlen Ecken und Kanten und zwischenmenschliche Konflikte, die bei so einer Liebesgeschichte unweigerlich auftreten. 100 Seiten mehr hätten der Geschichte sehr gut getan, dann hätte sicherlich das ganze Potenzial ausgeschöpft werden können.


Cover

Normalerweise bin ich kein großer Fan von Menschen/Gesichtern auf Covern. Doch bei „Just One Word“ hat es in Kombination mit der großen Schrift sehr schön gepasst. Dadurch war das Covermodel nicht allzu aufdringlich und der Titel wurde gleichzeitig betont.

Zitat

„Was möchtes du, Payton?“

„Spaß. Ich möchte Spaß haben.“

„Vielleicht bin ich nicht an Spaß interessiert.“ Vince steht ganz dicht vor mir, hat seinen Blick fest auf mich gerichtet und sein Gesichtsausdruck ist schwer zu lesen.

– „Just One Word“ | Jana Aston | Seite 71 | Romance Edition Verlag | Rezensionsexemplar

Fazit

Paytons und Vince‘ Geschichte besticht mit viel Humor, interessanten Charakterzügen und einer individuellen Story. Auch wenn diese etwas zu flach entwickelt war, ist es dennoch ein schönes, lockeres Buch für zwischendurch mit einem angenehmen Schreibstil.

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